EGOistIN Newsletter Juli 2009  
 
 
Liebe Selbstentdeckerin und lieber Selbstentdecker,

 

dem einen oder anderen ist es aufgefallen: es gab keinen Newsletter im Juni. Schön ist in diesem Zusammenhang für mich, dass ich darauf angesprochen und angeschrieben wurde. Das bedeutet doch, dass auch der Newsletter Spuren hinterlässt :-)

 

Wenn wir durch unser Leben gehen, hinterlassen wir Spuren, bewusst oder unbewusst, offensichtlich oder verdeckt, gewollt oder unbeabsichtigt, zum Vorteil oder auch zum Nachteil ... wir hinterlassen Spuren im Leben anderer. Und andere hinterlassen ihre Spuren in unserem Leben. Ein Blick, ein Lächeln, ein böses, unbedacht gesprochenes Wort, eine Umarmung, ein Dankeschön, eine ehrliche Entschuldigung, ein offenes Ohr, eine arrogante, abwertende Geste, eine Liebeserklärung, ... solche Erlebnisse gehen nicht spurlos an uns vorüber. Im Gegenteil, sie bewirken in uns eine Bewegung: ZU-Neigung oder AB-Neigung. Ich finde, man kann sich diese beiden Wörter sehr gut verbildlichen ... Somit haben wir es (mal wieder;-) selbst in der Hand, ob sich uns jemand zu- oder abneigt!

 

KLEINigkeiten: Spuren

 

Foto: © Carsten Antelmann

 

Eines meiner Lieblingsbücher

 

"Wie man Freunde gewinnt: Die Kunst, beliebt und einflussreich zu werden"

Von Dale Carnegie.

 

Kurzbeschreibung:

Dieses älteste aller Bücher über den Umgang mit Menschen wurde 1937 zum ersten Mal aufgelegt. Es war ein Blitzerfolg und verkaufte sich schließlich 15-millionenmal. Wie man Freunde gewinnt -- die Kunst, beliebt und einflussreich zu werden ist heute genauso brauchbar wie damals, denn Carnegie hatte ein Verständnis für die menschliche Natur, das nie überholt sein wird. Finanzieller Erfolg, so glaubte Carnegie, hängt zu 15 Prozent von Fachwissen und zu 85 Prozent von "der Fähigkeit ab, seine Ideen auszudrücken, die Führung zu übernehmen, und bei anderen Menschen Begeisterung hervorzurufen". Er vermittelt diese Fähigkeiten durch die grundlegende Lehre, dass man mit Menschen so umgehen sollte, dass sie sich wichtig und anerkannt fühlen. Er hebt auch fundamentale Methoden für den Umgang mit Menschen hervor, ohne dass diese sich manipuliert fühlen. Carnegie sagt, dass man jemand dazu bringen kann, das zu machen, was man von ihm will, indem man die Situation aus dessen Sicht betrachtet und "in ihm ein begeistertes Verlangen erweckt". Man lernt, wie man Leute dazu bringt, einen zu mögen, wie man sie für seine Denkweise gewinnt, und wie man sie verändert, ohne sie zu kränken oder zu verärgern. Beispielsweise: "Geben Sie dem anderen das Gefühl, die Idee stamme von ihm"; und: "Reden Sie über Ihre eigenen Fehler, bevor Sie den anderen kritisieren." Carnegie illustriert seine Argumente mit Anekdoten über historische Figuren, Führungspersönlichkeiten aus der Wirtschaft und ganz alltägliche Leute. (anschauen)

 

abschließend

 

Abschließend kann sich jeder die Frage stellen: "Welche Spuren möchte ich im Leben hinterlassen?" und "Welche Spuren dürfen sich in meinem Leben verewigen?" Denn jede noch so kleine Berührung trägt das Potenzial großer Veränderungen in sich.

Andrea Fricke

Juli 2009

 

Ich freue mich immer über ein Feedback.

 

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Andrea Fricke, Herzberger Landstr. 25a, 37085 Göttingen