EGOistIN Newsletter Mai 2009  
 
 
Liebe Selbstentdeckerin und lieber Selbstentdecker,

 

unsere Welt ist geprägt von vielen verschiedenen Formen und nur durch ihre Begrenzung sind sie erkenn- und unterscheidbar. Individualität zu befürworten, bedeutet, Grenzen zu akzeptieren. Das ist leicht bei den äußerlichen Grenzen, diese sind gut sicht- und tastbar.

 

Dagegen sind zwischenmenschliche Grenzen nicht so deutlich erkennbar. Das führt auch häufig zu Missverständnissen und Enttäuschungen. Es ist daher, wichtig die eigenen Grenzen zu kennen und rechtzeitig deutliche Signale an seine Mitmenschen auszusenden. Toll ist es in diesem Zusammenhang, wenn die Abgrenzung liebevoll und mit Respekt geschieht. Eine sehr hilfreiche Methode ist hierbei zum Beispiel "Die gewaltfreie Kommunikation".

 

Abgrenzung ist in allen Lebensbereichen ein sehr zentrales Thema. Jeder definiert seine Grenzen selbst, das heißt, dass jeder diese auch erweitern kann. Die Kunst besteht darin, dabei die Grenzen der anderen nicht zu überschreiten.

 

KLEINigkeiten: Grenzen

 

Foto: © Carsten Antelmann

 

Eines meiner Lieblingsbücher

 

"Ich höre was, das du nicht sagst: Gewaltfreie Kommunikation in Beziehungen"

Von Susann Pásztor, Klaus-Dieter Gens

 

Kurzbeschreibung:

Dieses Buch ist eine Einladung an Paare, mit Gewaltfreier Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg ihre Liebesbeziehung so lebendig zu erhalten wie am ersten Tag - und damit eine tragfähige Basis für die gemeinsame Zukunft zu schaffen.

 

Als Begleiter eines fiktiven Liebespaars begeben sich die Autoren auf eine abenteuerliche Reise durch die Höhen und Tiefen beziehungstypischer Dialoge und Konflikte - und landen am Ende bei einer "echten" Beziehung, in der die Anwendung der Gewaltfreien Kommunikation längst kein Konzept mehr ist, sondern gelebter und bewährter Alltag. Anhand humorvoller Praxisbeispiele werden Alternativen zum klassischen Beziehungsdrama vorgestellt, die anregen und inspirieren - frei nach dem Motto: Gewaltfreie Kommunikation braucht keine Missionare. Sie ist ansteckend. Und: Sie funktioniert wirklich ... (anschauen)

 

abschließend

 

Es lohnt sich, sich selbst besser kennen und einschätzen zu lernen. Denn dann klappt´s auch besser mit den anderen ;-)

Andrea Fricke

Mai 2009

 

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Andrea Fricke, Herzberger Landstr. 25a, 37085 Göttingen